Das "Social-Media-Verbot" für Kinder und Jugendliche wird derzeit intensiv diskutiert. Trotz eines Verbotes ist es nicht auszuschließen, dass Kinder und Jugendliche kreative Wege finden werden mit den Sozialen Medien in Kontakt zu kommen. Wird jungen Menschen der Kontakt zu Sozialen Medien gänzlich verwehrt, könnte dies auch zur Folge haben, dass Präventionsmaßnahmen nicht frühzeitig durchgeführt werden. Kinder und Jugendliche würden sich dann, trotz eines Verbotes, in den Sozialen Medien bewegen, der sichere Umgang mit diesen wäre ihnen jedoch nicht bekannt. Statt der Verhängung restriktiver Maßnahmen, sollte der Ausbau von verbindlichen Präventionsmaßnahmen in Bildungseinrichtungen gefördert werden.
| Antrag: | TOP 7.3 Prävention von Hate Speech und Schutz junger Menschen stärken! |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Laura Wagner (Jugend des Deutschen Gewerkschaftsbundes) |
| Status: | Abgelehnt |
| Eingereicht: | 20.03.2026, 10:22 |
